Erstmaßnahmen bei einem akuten Notfall

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Vortrag mit Übungen am 09.02.2011
Thema: "Erstmaßnahmen bei einem akuten Notfall"
Referentin: Frau Traudel Lew, Ausbilderin beim DRK Göppingen

Am 09. Februar 2011 traf sich unsere Regionalgruppe Lauter/Fils zu unserem monatlichen Gruppentreffen ab 14:30 Uhr in der DRK- Geschäftsstelle Göppingen.

Viele Gruppenmitglieder waren an dem Vortrag mit dem wichtigen Thema der „Erstmaßnahmen bei einem akuten Notfall“ interessiert. Das Interesse war so groß, dass wir gezwungen waren, eine weitere zusätzliche Bestuhlung durchzuführen.

Ganz herzlich begrüßte ich Frau Katharina Stang, die 1. Vorsitzende von TEB e. V., unsere Referentin, Frau Traudel Lew sowie alle Gruppenmitglieder und Interessierte. Nach ein paar allgemeinen Informationen von Frau Stang und mir übergab ich das Wort an Frau Lew.

Sie dankte für die Einladung und freute sich, dass der Wunsch zu dem heutigen Thema aus der Gruppe selbst kam. Es ist wichtig, dass jede Person weiß, wie man sich bei einem Notfall verhalten soll oder muss. Alle Anwesenden waren voller Erwartung und hofften, dass wir viel dazu lernen konnten. Wir waren uns einig darüber, dass wir unsere „Erste-Hilfe-Kurse“ schon längst hätten auffrischen müssen.

Bevor wir mit der Theorie und Praxis begannen, wurde die Bedeutung der Notrufnummer 112 erläutert, die seit einigen Wochen in ganz Europa einheitlich sind.

Frau Lew klärte uns darüber auf, dass jede Person bei einem Unfall oder Notfall verpflichtet ist, zu helfen!

Bei einem Notfall die Nummer 112 (ohne Vorwahl) wählen:

Dann die 5 „W“ nutzen

    Wo ist es passiert?
    Was ist passiert?
    Wie viele Verletzte?
    Welche Verletzungen?
    Warten auf Rückmeldung!


Danach begannen wir mit dem Vortrag und den Übungen dazu. Verschiedene Notfallmaßnahmen, Verletzungen und die daraus entstehenden Hilfeleistungen wurden angesprochen. Es stellten sich Fragen wie: „Was ist zu tun?", "Wie verhalte ich mich richtig?" und viele Fragen mehr. An praktischen Beispielen oder durch Folien wurde alles sehr anschaulich dargestellt und erklärt. Auf alle Fragen hatte Frau Lew eine Antwort. Wir spürten das vielseitige Wissen, die Leidenschaft und die Freude an ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Ausbilderin beim Deutschen Roten Kreuz.

Bevor wir zum zweiten Teil der Schulung kamen, benötigten wir dringend eine kleine Pause. Es gab einen leckeren, selbstgebackenen Kuchen von unserer Rosemarie. Wie immer schmeckte er hervorragend. Vielen Dank!

Nach der Pause galt es, die erworbenen theoretischen Kenntnisse in der Praxis auszuprobieren. Praktische Übungen wurden in den Mittelpunkt gestellt und jeder konnte sich als Unfallopfer oder Helfer zur Verfügung stellen. Wir entschieden uns für unseren Gruppenleiter. Auch er war Ausbilder beim Deutschen Roten Kreuz.

Er hatte die Aufgabe, einen verunglückten Menschen in die stabile Seitenlage zu bringen. Diese Übung war für ihn einfach, doch andere Anwesende hatten Bedenken oder auch Angst, im Ernstfall etwas falsch zu machen. Frau Lew versuchte, jedem diese Angst zunehmen. Wichtig ist, dass man überhaupt was tut.

Was ist bei einem Atem- oder Herzstillstand zu tun? Oh je, wer von den Anwesenden verfügt noch über die notwendigen Kenntnisse! Alle mussten wir dies bei der Führerscheinprüfung erlernen. Doch lang, lang ist es her!

Frau Lew hatte an alles gedacht. An einem Phantom konnten wir Atemspende und Herzdruckmassage üben. Dabei wurden wir von Frau Lew auf eventuelle Fehler aufmerksam gemacht. Es machte richtig Spaß und Frau Lew gelang es, den Nachmittag kurzweilig zu gestalten. Wir lachten, fragten und waren voller Eifer dabei.

Nach soviel Theorie und Praxis waren alle der Meinung, dass wir die vielen Informationen und praktischen Beispiele nicht alles aufnehmen konnten. Vieles konnte auch aus Zeitmangel nicht angesprochen werden. Deshalb stellten wir die Frage, ob Frau Lew noch einmal in unsere Gruppe kommt. Schnell wurde ein neuer Termin am 19.10.2011 gefunden.

Herr Kistenfeger bedankte sich im Namen der Gruppe und überreichte ein kleines Präsent.

Auch wir erhielten ein Geschenk von Frau Lew, indem sie uns lobte. Sie fühlte sich sehr wohl bei uns, sie kommt gerne wieder.

Bruno Kistenfeger