Teilnahme von TEB e. V. Selbsthilfe am Kongress Viszeralmedizin 2012

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Bericht über die Teilnahme von TEB e. V. Selbsthilfe am
Kongress Viszeralmedizin 2012 in Hamburg vom 19.-22.09.2012

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Katharina Stang, Klaus Bibow und ich haben für TEB e. V. Selbsthilfe am Kongress Viszeralmedizin in Hamburg vom 19.-22.09.2012 teilgenommen.

Dieser Kongress findet jährlich im September an wechselnden Tagungsorten statt und bietet eine gute Möglichkeit, sich detailliert über Neuigkeiten und Entwicklungen im Bereich der Viszeralmedizin zu informieren, TEB e. V. vorzustellen sowie Kontakte zu Ärzten, Betroffenen und Firmen herzustellen und zu vertiefen.

Zuerst einmal mein herzlichster Dank an Helmut Stang für die gelungene Vorbereitung und Organisation unserer Teilnahme.

Wir mussten schon am 18.09.2012 mit dem PKW anreisen, da es sich ja von Ludwigsburg aus um eine längere Fahrt handelte und wir noch unseren Stand mit Pavillon aufbauen mussten. Die Anreise selbst war zwar lang, verlief aber problemlos, wobei wir noch einige kurze Pausen einlegen konnten. Auch der Aufbau unseres Standes mit dem Pavillon erforderte nur wenig Zeit. Dabei zeigte sich wieder einmal, welchen schönen Blickfang wir mit diesem Pavillon hatten, und wie sich diese Investition auszahlte. Mit einem einfachen Ausstellungstisch, den allerdings noch manche Selbsthilfeorganisationen hatten, geht man auf einer solchen Veranstaltung, auf der sich ja auch die Firmen in teilweise prächtigen Aufbauten präsentieren, einfach unter. Mit unserer Ausstattung (Pavillon, neuer Tisch, Rollups usw.) konnten wir uns an einer schönen Stelle recht deutlich positionieren. Dies zahlte sich in den Kongresstagen aus.

Sehr viele Ärzte, Ernährungsberater und Pflegekräfte frequentierten unseren Stand, um sich über TEB e. V., unsere Angebote, Tätigkeit und Infobroschüren zu informieren. Wir waren faktisch den gesamten Tag über mit Beratung und Information beschäftigt, wobei sich unsere Dreierbesetzung des Standes bewährte, da dieser deshalb zu keinem Zeitpunkt verwaist war, wenn einzelne von uns abwesend waren. Wir wurden immer wieder aufgefordert, doch noch weitere Regionalgruppen im Bundesgebiet zu gründen und zu betreiben, da man offensichtlich TEB e. V. in verschiedenen Regionen schmerzlich vermisste. Wir werden solchen Wünschen allerdings mangels Finanzen und der damit verbundenen Arbeitsbelastung nur sehr eingeschränkt nachkommen können, auch wenn wir natürlich an der bundesweiten Ausdehnung von TEB-Regionalgruppen interessiert sind. Jedenfalls war es sehr vorteilhaft, dass von Seiten vieler Ärzte der Wunsch nach intensiven Kontakten und Aufbau von funktionierenden Kooperationen besteht. Auch verschiedene Gespräche mit den Mitgliedern unseres Ärztlichen Beirats, die auf dem Kongress anwesend waren, wurden absolviert.

Unser Büro in Ludwigsburg erwartet jedenfalls nach diesem Kongress eine umfangreiche Arbeit, um die vielen Informationsanfragen mit Übersendung von Broschüren zu bewältigen.

Sehr informativ waren auch die Gespräche mit anderen auf diesem Kongress vertretenen Selbsthilfeorganisationen. Auch hier konnten wertvolle Kontakte geknüpft und vertieft werden. Zwischendurch erfolgten auch mehrere Gespräche mit Firmen, so dass wir jeden Tag von früh bis abends durchgehend beschäftigt waren. Aber auch die Abende standen uns nicht zur freien Verfügung, vielmehr mussten wir hier verschiedenen Einladungen nachkommen, um weitere intensive Gespräche zu führen und Kontakte zu pflegen. Nicht unerwähnt bleiben darf der Wissens- und Informationserwerb auf diesem Kongress. So waren wir auch ziemlich erschöpft, als wir Samstags Nachmittag unseren Stand mit Pavillon abbauten, wie gewohnt, ziemlich zügig.

Für diesen Samstagnachmittag hatten wir dann eine kurze Besichtigung von Hamburg eingeplant, quasi als kleine Erholung nach den anstrengenden Tagen. Da aber Katharina genau jetzt an einer schweren Grippe erkrankte, fiel diese Besichtigung sprichwörtlich ins Wasser. Sicherlich hat das ständige nasskalte Wetter seinen Beitrag zu dieser Erkrankung geleistet. Am Sonntag räumten wir dann unsere Zimmer und nahmen das letzte Frühstück ein. Die Unterkunft in Hamburg war wirklich sehr schön, bot immer ein sehr gutes Frühstücksbuffet und war auch in unmittelbarer Nähe zum Kongresszentrum gelegen, so dass wir täglich von unserer Unterkunft bis zum Kongresszentrum nur kurze Fahrten mit der S-Bahn zurücklegen mussten. Auch die nunmehr erfolgende Rückfahrt nach Ludwigsburg, bei der wir wieder einige kurze Pausen einlegten, verlief völlig problemlos, wobei auch unserem Fahrer Klaus Bibow herzlicher Dank gebührt, der die Hin- und Rückfahrt sicher und angenehm bewältigte. Insgesamt betrachtet war unsere Kongressteilnahme zwar sicherlich sehr anstrengend, aber für die weitere Entwicklung von TEB e. V. zugleich ein großer Erfolg.

Besonderer Dank auch an Katharina Stang, die bis zur Erschöpfung immer für Gespräche, Anfragen und Informationen zur Verfügung stand und insofern wesentlich zum Erfolg unserer Kongressteilnahme beigetragen hat.

Joachim Horcher