Frau E.W. schreibt
Sehr geehrte Frau Stang
Ich möchte mich heute bei Ihnen für Ihre große Hilfe, die uns bis jetzt über viele schwere Momente hinweggeholfen hat, bedanken.
Noch gut kann ich mich daran erinnern, wie uns der Radiologe den Befund mitteilte. Als sich unsere Hoffnung, man könne meinen Mann im Klinikum Heidelberg operieren, zerschlagen hatte, gab man mir bei der Deutschen Krebshilfe Ihre Adresse.
Als ich Sie anrief, war es schon spät am Abend und trotzdem nahmen sie sich sehr viel Zeit, um uns zu trösten und zu beraten. Nach diesem Gespräch schöpften wir wieder neuen Mut. Herausheben möchte ich Ihre guten Beziehungen zu Ärzten und Kliniken, die sich auf diese Krankheit spezialisiert haben. Dadurch war es möglich, kurzfristig einen Sprechstundentermin zu bekommen, bei dem dann der Behandlungsplan festgelegt wurde.
In den nächsten Wochen habe ich Sie fast täglich angerufen, weil so viele neue Probleme auf uns zukamen. Immer nahmen sie sich die Zeit, uns weiterzuhelfen. Weitere Hilfen bekam ich bei den Treffen des TEB. Dort kann man sich auch mit anderen Betroffenen austauschen.
Anhand der Infomappen des TEB, die Sie uns zugesandt hatten, informierten wir uns über die Krankheit, Behandlungsmöglichkeiten, behandelnde Ärzte und Kliniken. So sind sowohl die Klinik als auch der weiterbehandelnde Arzt, die meinen Mann behandeln, auf diese Krankheit spezialisiert und mein Mann wird sehr gut betreut.
Ich finde es sehr bewunderungswürdig, wie engagiert Sie diese Selbsthilfegruppe aufgebaut haben und nun leiten. Sie stehen Betroffenen sowohl mit Ihrem großen fachlichen Wissen als auch mit Ihrem Einfühlungsvermögen und Verständnis immer zur Seite.
Sie helfen bei der Frage nach Ärzten und setzen sich dafür ein, dass man schnell einen Termin bekommt. Dies ist um so wichtiger, weil man bei dieser Erkrankung keine Zeit hat.
Zudem kann man sich bei den Treffen aussprechen und sich dort noch mal Rat und Trost holen.
Für all das möchte ich mich bei Ihnen ganz, ganz herzlich bedanken. Wir sind froh, dass es den TEB gibt. Ich wüsste nicht, was wir ohne Ihre Hilfe gemacht hätten und hoffe, dass Sie auch von den entsprechenden Institutionen anerkannt und unterstützt werden.
Mit ganz herzlichen Grüßen
E.W.
W.E.