Vortrag Frauengruppe VDK Gärtringen

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Thema: Die Bauchspeicheldrüse
Tag: 18. August 2014

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Pünktlich um 14:00 Uhr erreichten Herr Bibow und ich das Samariterstift in Gärtringen. Sehr freundlich begrüßte uns Frau Hieber. Sie war bereits sehr gespannt und freute sich auf den Vortrag. Vorher verköstigten sie uns noch mit Kaffee und Kuchen.

Sehr schnell füllte sich durch die nachdrängenden Besucher der Raum; man spürte sofort die Neugier und den Wissensdurst für das Thema: „Die Bauchspeicheldrüse“. Frau Hieber begrüßte kurz die Teilnehmer und überließ mir danach das Wort.

frauengruppe_vdk2.jpgAls Grundlage zum besseren Verständnis für das schwierige und komplexe Thema „Die Bauchspeicheldrüse“ und warum gerade ich als Referent für den Vortrag eingeladen wurde, erläuterte ich Aufgaben, Aktivitäten der TEB Selbsthilfe e. V., vor allem aber unsere außergewöhnliche Unterstützung über unser bereichsübergreifendes Netzwerk.

Anschließend nach dieser kurzen Übersicht war das Hauptthema „DIE BAUCHSPEICHELDRÜSE“ an der Reihe. Dieses Thema gliederte ich nach folgenden
Kriterien:

  • Die Bauchspeicheldrüse
    1. Anatomie
    2. Aufgaben der Bauchspeicheldrüse
      - Funktion des exokrinen Organs
      - Funktion des endokrinen Organs
      - Wie äußert sich ein Funktionsausfall
    3. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
      - Welche Erkrankungen bei exokrinem Pankreas
      - Akute Pankreatitis
      - Chronische Pankreatitis
    4. Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
    5. Enzyme
    6. Pankreopriver Diabetes
    7. Diagnostik/Vorsorge

Wichtig war mir bei meinem Vortrag, die Bedeutung und die Wichtigkeit dieses Organs mit ihren schlimmen Erkrankungen verständlich aufzuzeigen. Nicht um den Zuhörern Angst zu machen, sondern im Gegenteil ihnen das Gefühl zu geben, wenn die Gewissheit der Erkrankung da ist, den Arzt oder eine Hilfsorganisation wie die TEB Selbsthilfe e. V. aufzusuchen, damit äußerst kurzfristig adäquate Lösungen gesucht und umgesetzt werden.

Es versteht sich von selbst und ich erntete bei den Teilnehmern die notwendige Zustimmung, dass ich nicht so sehr in der Tiefe, dafür mehr im Zusammenhang
der einzelnen Funktionen die jeweilige Komplexität eines jeden einzelnen Punktes aufgriff und erläuterte. Dass selbst dafür zwei Stunden ohne Pause viel zu wenig sind, versteht sich aus der Komplexität der Materie. Hinzu kam, dass ich meinen Vortrag auf das Verständnis von nichtwissenden Menschen ausrichten musste. Bereits bei der Erläuterung der Anatomie, wo das Pankreas versteckt liegt, zeigte, dass die Teilnehmer wenig Kenntnis über die Bauchspeicheldrüse als Organ hatten.

frauengruppe_vdk3.jpgAlle hörten interessiert zu; immer öfters wurde ich unterbrochen bei den vielen Fragen der Teilnehmer oder bei ihrer Bitte nach einer bildlichen Darstellung. Ich glaube, es gelang mir trotz der Kürze der Zeit, bei den Teilnehmern mit meinem Anliegen der Erklärung des Organs „die Bauchspeicheldrüse mit ihren Funktionen“ angekommen zu sein. Mir kam es sehr darauf an, ihnen nicht in aller Ausführlichkeit den wissenschaftlichen Bereich, sondern im Zusammenhang diese Materie zu erklären. Ist mir dies gelungen, so fragte ich mich am Ende meines Vortrages? Antwort: Ein nachhaltiger und kräftiger Applaus. Während ich mein technisches Equipment zusammenräumte, stellten viele Teilnehmer wieder neue Fragen oder suchten nach Erklärungen. Fast gierig griffen sie zu unserem Informationsmaterial, unseren Flyern und der Broschüre „TEB stellt sich vor“. Überraschung löste wieder einmal aus: Unser geringer Jahresbeitrag in Höhe von € 25,00. Dass man in der heutigen Zeit für so einen geringen Betrag eine so wertvolle Unterstützung nicht nur auf dem Prospekt, sondern in der Umsetzung zum Wohle der an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankter Menschen erhält, ist den Menschen oftmals nicht vermittelbar. Bestätigt wurden auch der Vortrag selbst und die Art des Vortragens.

Frau Hieber, die Gruppenleiterin des VDK, bedankte sich sehr herzlich. Sie war doch sehr angetan von dem Vortrag. Sie wäre auch im Nachhinein sehr froh, dieses wichtige Thema „Die Bauchspeicheldrüse“ der Gruppe nahe zu bringen. Alle, und dies ausnahmslos, wären nicht viel gescheiter, aber das Verständnis für „Die Bauchspeicheldrüse“ stecke in den Köpfen der vielen Teilnehmern.

frauengruppe_vdk4.jpgIch danke Frau Hieber für die Einladung und damit der Möglichkeit, über dieses wichtige Thema zur Aufklärung sprechen zu dürfen. Frau Hieber dankte mir mit einem Blumenstrauß. Es wurden weitere Einladungen zu Vorträgen in anderen Gruppen ausgesprochen.

Ich danke meinem Mann für die gute Aufbereitung der Power Point- Präsentation sowie Herrn Bibow, der mich bei der Technik unterstützte. Bewusst habe ich auf das Referentenhonorar verzichtet. Ich bin der Auffassung, dass Selbsthilfegruppen oder Organisationen sich gegenseitig unterstützen sollten. Dies ist für mich eine Selbstverständlichkeit und gehört zu meinen Wertevorstellungen im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit.


Katharina Stang